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  • Die Bundespolizei

Mobile Fahndungseinheiten

Die Mobilen Fahndungseinheiten (MFE) gehören zu den spezialisierten Einsatzkräften der Bundespolizei. Sie sind organisatorisch den neun Bundespolizeiinspektionen Kriminalitätsbekämpfung zugeordnet. Die Angehörigen dieser operativen Einheit sind nahezu ausschließlich in zivil tätig. 

Die MFE sind die „Augen und Ohren“ der ermittelnden Dienststellen. Ihre Kernkompetenzen liegen in der Observation verdächtiger Personen, um Erkenntnisse für Verfahren in der mittleren, schweren und organisierten Kriminalität zu gewinnen. Wenn es die Situation erfordert, werden Festnahmen durchgeführt. 

Verdeckte Aufklärung, verdeckte Fahndung nach Personen sowie die Sicherung und der Schutz verdeckter Ermittler, nicht offen ermittelnden Polizeibeamten, Vertrauenspersonen sowie aussagebereiten und gefährdeten Personen (Zeugenschutz) ergänzen das Aufgabenspektrum.

Auf Anforderung unterstützen die MFE die Polizeien der Länder, das Bundeskriminalamt und den Zoll.

Dank spezialisierter Ausstattung und anspruchsvoller Fortbildung stehen die MFE auch für die Bewältigung von Bedrohungs- und Anschlagsszenarien bereit. Die MFE sind dabei sowohl auf Fahndungen als auch auf Zugriffs- und Interventionsmaßnahmen vorbereitet.
 

Der Weg zur MFE führt in der Bundespolizei über ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Neben einem sportlichen und psychologischen Test werden fachpraktische Inhalte überprüft und damit die grundsätzliche Eignung für die MFE festgestellt. Bei erfolgreichem Abschluss des Auswahlverfahrens erfolgt die weitere Qualifizierung durch einen mehrmonatigen Verwendungslehrgang, der unter anderem Fertigkeiten in den Bereichen Einsatztaktik, Einsatztechnik und ein spezielles Einsatzfahrtraining vermittelt.

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