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Bundesverdienstkreuz für Angehörigen der GSG 9 der Bundespolizei

Am 1. September 2025 verlieh Bundesinnenminister Alexander Dobrindt das Bundesverdienstkreuz an einen Angehörigen der GSG 9 der Bundespolizei in Sankt Augustin.
Der Bundespolizist mit dem Codenamen „Fisch“ war zusammen mit Bundeswehr-Kameraden maßgeblich an der schwierigen und gefährlichen Evakuierung von Personen aus dem afghanischen Kabul beteiligt. 2021 hatten die Taliban in kürzester Zeit die Macht im Land übernommen und im August 2021 das bis dahin als besonders „gesicherte Zone“ geltende Kabul eingenommen.
„Fisch“ war zu diesem Zeitpunkt als Sicherheitsberater an der Deutschen Botschaft in Kabul eingesetzt. Er organisierte zusammen mit Einsatzkräften der Dienststelle Polizeiliche Schutzaufgaben Ausland der Bundespolizei die Evakuierung des Botschaftspersonals und ebnete den Weg zur Rettung von Menschen – darunter deutsche und afghanische Staatsangehörige.
Während der Verleihung der höchsten Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland betonte Fisch, dass er das Bundesverdienstkreuz stellvertretend für all diejenigen entgegennehme, die an seiner Seite gestanden haben und sagte: „Die Auszeichnung gebührt ebenso denjenigen, die ihr Leben riskiert haben, um Gutes zu tun und den stillen Helden, die im Hintergrund gewirkt haben, ohne immer in vorderster Reihe zu stehen.“