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Veröffentlicht am: Sportmeldung

Drei Medaillen bei den U23-Weltmeisterschaften im Kanurennsport

Bei der U23-Weltmeisterschaft im Kanurennsport im kanadischen Halifax haben die Nachwuchskanutinnen und -kanuten starke Podestplatzierungen auf den olympischen Strecken erzielt. In knappen Finalläufen gewannen sie zweimal Silber und einmal Bronze.

Die Bundespolizistinnen Chelsea-Lynn Roussiekan und Estella Damm wurden im Zweier-Kajak (K2) der U23-Damen Zweiter. Sie verpassten die Spitze des Podiums nur um einen Wimpernschlag von 0,08 Sekunden. Der Sieg ging an die Polinnen Weronika Marczewska und Martyna Jaskolska, die die Strecke von 500 Meter in 1:45,51 Minuten zurücklegten. Das chinesische Duo Hankun Wang und Yuexin Zhou belegten Rang drei.

Im K2 der U23-Herren fuhren die Bundespolizisten Jonas Borkowski und Leon-Michael Reckzeh ebenfalls auf Rang zwei. Mit nur 0,33 Sekunden Rückstand mussten sie sich dem ungarischen Siegerboot um Peter Samu und Zalan Hidvegi (1:29,57 Minuten) geschlagen geben. Platz drei ging an die Slowenen Matevz Manfreda und Anze Pikon (1:30,30 Minuten).

Im Vierer-Kajak der Männer erkämpften sich Jonas Borkowski und Leon-Michael Reckzeh, gemeinsam mit Philipp Quiel und Linus Bange zudem den dritten Platz über 500 Meter. Gold sicherte sich das ungarische Quartett, Silber ging an Polen. Für das deutsche Boot ist Bronze ein besonderer Erfolg: In exakt dieser Besetzung hatte es bei der U23-Europameisterschaft im vergangenen Jahr noch den vierten Platz belegt.

Für Leon-Michael Reckzeh und Jonas Borkowski geht es direkt weiter zur A-Nationalmannschaft. Sie starten am 9. Juli 2026beim Weltcup in Montreal (Kanada).

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