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Francesco Friedrich und Alexander Schüller gewinnen Silber im Zweierbob

Der „Bundespolizei-Bob“ mit Francesco Friedrich und Alexander Schüller hat bei den Olympischen Spielen in Cortina d‘Ampezzo Silber gewonnen. Der vierfache Olympiasieger Friedrich musste sich erstmals seit zwölf Jahren in einem olympischen Bobrennen geschlagen geben. Als fairer Sportsmann zollte er den neuen Olympiasiegern Johannes Lochner und Georg Fleischhauer seinen Respekt: „Er war einfach über das gesamte Jahr besser. Und sie haben auch hier am besten performed. Sie sind genauso gut oder besser gestartet und waren in der Bahn besser. Beim Material haben sie irgendeinen Trick gefunden, wie sie uns davonfahren.“
Bereits nach dem ersten Renntag hatte Johannes Lochner deutlich in Führung gelegen. Francesco Friedrich fand im Cortina Sliding Centre nicht die richtige Fahrlinie und nahm zu viele Banden mit. Für den zweiten Renntag hatte er sich noch einmal viel vorgenommen. Im dritten Lauf hielt „Franz“ bis zur Hälfte der Strecke gut mit, hatte letztlich aber wieder einen Fehler mehr als sein Konkurrent. So wuchs der Rückstand auf den Führenden auf über neun Zehntelsekunden an. Im abschließenden Durchgang konnte Francesco Friedrich den souverän fahrenden Lochner nicht mehr angreifen. Dieser sicherte sich damit sein erstes Olympiagold.
Die Silbermedaillengewinner Friedrich und Schüller analysierten nach dem Wettkampf: „Das Rennen heute war speziell, die Bahn hat es in sich. Im ersten Lauf konnten wir noch mithalten, im zweiten nicht. Und wie gesagt: Die Gesamtperformance bei Hansi und Georg stimmt einfach, die sind im Zweier so dominant im ganzen Jahr gewesen, deswegen haben sie hier auch verdient gewonnen.“
