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Weltmeisterschaften im Beach Sprint: Bronze für Moritz Wolff
Bei den World Rowing Beach Sprint Finals 2026 im chinesischen Qingdao hat Moritz Wolff die Bronzemedaille im Männer-Solo (Coastal-Einer) gewonnen. Der 26-jährige Ausnahmeathlet – der im klassischen Rudern bei Olympia in Paris am Start war – untermauerte eindrucksvoll seine Zugehörigkeit zur absoluten Weltspitze in diesem spektakulären K.o.-Format.
Nachdem Wolff im vergangenen Jahr bei der Weltmeisterschaft noch durch einen Sturz im tiefen Sand kurz vor der Ziellinie um eine Medaille gebracht worden war, blieb er dieses Mal im entscheidenden Moment eiskalt. Nach extrem intensiven und physisch fordernden K.o.-Runden gegen ein historisch großes Teilnehmerfeld von 48 Athleten, behielt der frischgebackene Mixed-Europameister im entscheidenden Duell um Edelmetall die Nerven.
Im sogenannten B-Finale um Platz drei erwischte Wolff den besseren Start und verschaffte sich gegen den Portugiesen Allison Russo einen knappen Vorsprung. Nach einer gelungenen Wende baute er seinen Abstand auf dem Rückweg weiter aus. Dadurch konnte er das Boot kontrolliert am Strand anlanden. Beim Ausstieg geriet der deutsche Ruderer noch kurz ins Straucheln, brachte seinen Vorsprung aber sicher ins Ziel und machte den Sprung auf das Podium perfekt. Der WM-Titel im Solo-Wettbewerb ging an den Lokalmatadoren Jiayu Liu aus China.
| Hintergrund: Beim „Rowing Coastal Beach Sprint“ handelt es sich um einen Ruderwettbewerb der an Land beginnt. Die Athletinnen oder Athleten laufen über Sand ins Meer, steigen dann in ein Boot, rudern schnellstmöglich eine kurze Strecke und sprinten abschließend über den Strand ins Ziel. Küstenrudern findet auf dem Meer oder einem großen See statt. |

Moritz Wolff im Ziel